H&M verkündet stolz, dass sie modische und günstige Textilien verkauften, die unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt würden.
Doch jetzt wurde offensichtlich, wie die Produkte des Textilriesen wirklich gefertigt werden. Bei uns würde man es Sklavenarbeit und Ausbeutung nennen. Die Fabrikarbeiter erhalten einen Lohn von gerade mal 3,05 Euro für eine 9 Stunden Schicht.
Diese Informationen wurden jetzt durch einen Zulieferbetrieb von H&M bekannt.
Dies widerspricht den ethischen Standards der ETI, dessen Mitglied H&M jetzt in Bedrängnis gerät. Auch in der Öffentlichkeit machen sich diese Berichte nicht gut.
Dann wäre es doch am Besten, erst gar nicht mit solchen Methoden zu versuchen Gewinne zu machen, oder? Wie ist Eure Meinung zum Thema Ausbeutung für höhere Gewinne?
quelle: femalefirst






Fr, 07. Sep 2007 um 11:50
ich finde sklavenarbeit doch etwas plakativ dafür.
vielleicht sollte man den lohn in EUR auch immer mal zur kaufkraft im entsprechenden land setzen.
und ob ohne geld krepieren jetzt lustiger ist als für sein essen zu arbeiten ist eben die frage.
Fr, 07. Sep 2007 um 14:10
Na ja, so einfach kann sich das H&M aber auch nicht machen. Auf der einen Seite “weniger” Lohn, als die “Mindeststandards” es vorschreiben, zu zahlen und andererseits fette Gewinne einzukassieren. Mindeststandards sind sowieso keine Ausgangsbasis für ein Leben in Saus und Braus, aber selbst die zu unterschreiten ist dann doch ein zweifelhaftes Unterfangen.
Ob Karl Lagerfeld oder Cavalli für seine nächste Kollektion wohl auch unter den Mindeststandards bezahlt wird, bleibt abzuwarten