Empörung ruft die neue Werbekampagne von H&M hervor. Dort wirbt das schwedische Modehaus mit Models die so abgemagert sind und aussehen als hätten sie Essstörungen. Diese Werbekampagne sendet die falsche message - wer schön sein will muss hungern.
Doch nun naht Hilfe aus einem unerwarteten Eck. Politiker protestieren gegen diese Art der Selbstgeißelung.
Eva Bulling-Schröder: „Durch so einen Schlankheitswahn werden normale Menschen regelrecht ausgegrenzt.“
CDU-Bundestagsabgeordneten Rita Pawelski: „Die Bilder haben nichts mit der Realität zu tun.
Grünen-Politikerin Irmingard Schewe-Gerigk: „Ich fordere eine Selbstverpflichtung der Modefirmen, solche Models nicht mehr zu buchen.“
H&M wehrt sich und lässt mitteilen: “Der Trend geht einfach zur schlanken Figur. Aber natürlich haben wir in unseren Shops auch Mode in allen anderen Größen.“
Diese Models haben mit Ästhetik nichts mehr zu tun. Auf anderen Teilen dieser Welt sehen Menschen wegen Unterernährung so aus. Die finden ihr Aussehen allerdings nicht erstrebenswert, hätten lieber Etwas gegen den Hunger. Wie ist Deine Meinung zur aktuellen Werbekampagne?






Mo, 30. Jul 2007 um 16:16
Was sind denn bitte das für Arme? Tolles Vorbild! Wenn ich bei uns in die Fußgängerzone gehe sieht man in jedem Alter Leute mit H&M Mode und auch alle meine Freunde (natürlich auch ich) kaufen dort ein. Dann ist doch auch klar, dass sich die Leute irgendwo schon Gedanken machen, was ihr Gewicht angeht und denken, dass deren Kleidung an ihnen besser aussehen würde, wenn sie 10 kg leichter wären.. Was soll denn das für eine Message verbreiten?! Ich weiß jetzt gar nicht mehr, was ich sagen soll…